Online-Shopping überzeugt immer mehr Menschen durch die vielen Vorteile. Es kann bequem rund um die Uhr eingekauft werden, außerdem können unzählige Anbieter schnell verglichen werden, um den günstigsten Preis zu finden. Doch bei Einkäufen über das Internet ist auch die Sicherheit ein Thema. Besonders bei unbekannten Anbietern sollten Käufer auf einige Punkte achten.
Die erste Anlaufstelle: AGB
Besonders bei einem Kauf über einen Anbieter, bei dem vorher noch nie bestellt wurde, sollten die AGB vor dem Kauf durchgelesen werden. Es ist ratsam, das Dokument auch direkt abzuspeichern, um sich bei einer Reklamation auf die AGB zu beziehen, wie sie zum Zeitpunkt des Kaufs vorlagen. Sonst könnte ein Anbieter seine Geschäftsbedingungen im Nachhinein noch ändern.
Beim Umgang mit persönlichen Daten ist Vorsicht geboten
Jeder Online-Shop in Deutschland hat für den Datenschutz seiner Kunden zu sorgen. Außerdem müssen die Kunden darüber aufgeklärt werden, in welchem Maße die Daten verarbeitet und gespeichert werden. Fehlt eine solche Datenschutzerklärung, sollte von einem Einkauf abgesehen werden. Möglicherweise handelt es sich dann um Seiten, die nur zum Sammeln von Informationen eingerichtet wurden. Darüber hinaus sollten persönliche Daten stets verschlüsselt übertragen werden. Die meisten Online-Shops machen von dieser Möglichkeit Gebrauch, als Nutzer erkennt man eine verschlüsselte Übertragung an einem kleinen Symbol neben der Adressleiste. Zumeist ist dort ein Schlüssel zu sehen, das Symbol kann jedoch abhängig vom Browser variieren. Bietet ein Shop keinerlei Verschlüsselung an, sollte vor allem von der Übertragung von Bankdaten wie etwa Kreditkarteninformationen abgesehen werden.
Die Zahlungsmethode ist entscheidend für die Sicherheit von Online-Shopping
Dem Käufer werden meist viele verschiedene Zahlungsmethoden angeboten. Einige davon beinhalten aber gewisse Sicherheitsrisiken. Eine Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift ist natürlich sehr bequem, jedoch könnten die Daten im Internet abgefangen werden. Am sichersten ist deshalb die Zahlung per Rechnung oder per Nachnahme. Der einzige Nachteil sind hier geringe Gebühren, die von vielen Shops verlangt werden. Der Kunde erhält im Gegenzug aber größtmögliche Sicherheit. Auch nach Abschluss des Kaufvertrages ist für Sicherheit gesorgt. Innerhalb von 14 Tagen Erhalt der Ware wird dem Käufer ein uneingeschränktes Rückgaberecht gesetzlich zugesprochen. Selbst ohne einen Defekt oder Ähnliches kann der Kunde also den kompletten Kaufpreis zurückverlangen.
